Licher BasketBären-FC Bayern Basketball II 67:79 (39:40)

Gute erste Hälfte reicht nicht zum Sieg

Die Licher BasketBären unterlagen am Samstagabend im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde dem FC Bayern Basketball II mit 67:79. Nach einer ersten Hälfte, in der die Mittelhessen den Gästen stark Paroli boten, gingen nach dem Seitenwechsel langsam die Körner zur Neige. „Zu viele offene Würfe haben wir liegen gelassen und den Bayern gleichzeitig durch Offensivrebounds zu häufig zweite Chancen gewährt“, so Trainer Rolf Scholz nach dem Spiel.

 

Gerade im Verdrängungswettbewerb unterm Korb vermissten die BasketBären den verletzungsbedingt ausgefallenen Lamar Mallory schmerzlich. Johannes Lischka, der bereits vor Weihnachten drei Spiele für Lich bestritt, sprang zwar gut in die Bresche und legte ein Double-Double aus 12 Punkten und 10 Rebounds aufs Parkett. Gleichzeitig bekamen die Hausherren Bayerns Karim Jallow (21 Punkte) und Aufbauspieler Georg Beyschlag (20) nie komplett unter Kontrolle.

 

Unter diesen Vorzeichen entwickelte sich zunächst eine Partie auf Augenhöhe. Punkte von Jallow und Beyschlag brachten München erstmals mit fünf Zählern in Front (15:10, 5:08 Minuten). Danach war es jedoch Daniel Krause, der von der Dreierlinie den 16:18-Anschluss bestellte. Nach einem Steal Lischkas egalisierte KK Simmons aus derselben Distanz zum 21:21. Zwei Freiwurfpunkte des US-Amerikaners, der mit 24 Zählern Topscorer werden sollte, bedeuteten den 23:23-Zwischenstand nach zehn Minuten.

 

Lischka eröffnete das zweite Viertel erneut mit einem Ballgewinn, dribbelte den Ball „coast-to-coast“ übers gesamte Feld und konnte am Brett nur durch ein Foul von Mario Hack Vazquez gestoppt werden (24:23, 9:14 Minuten). Danach ließen die Bayern das Spielgerät jedoch besser laufen und erarbeiten sich nach Punkten von Dejan Kovacevic, Amar Gegic, Jallow sowie Tobias Korndoerfer die Führung zurück (34:31, 6:22 Minuten).

 

Gästetrainer Oliver Kostic forderte kurze Zeit später die erste Auszeit des Spiels. Diese diente jedoch Lich als Startzündung für die womöglich beste Phase des Spiels. Ein Dreier von Blake Justice sowie Punkte von Schick, Simmons und Lischka brachten die Wetterstädter kurz vor dem Pausenwechsel mit 39:36 in Front. Acht Sekunden vor Viertelende zog jedoch Beyschlag energisch zum Korb und verkürzte trotz Foul für seine Farben. Den fälligen Bonusfreiwurf ließ der 19jährige zwar liegen. Dafür landete der Rebound erneut in seinen Händen: per Mitteldistanzwurf mit Ablauf der Uhr erzielte Beyschlag so die 40:39-Pausenführung.

 

Mit acht Punkten in Folge erwischte der FCB den besseren Start ins dritte Viertel. Danach ging die Schlagzahl jedoch auf beiden Seiten runter, wodurch die Bären die Initiative übernahmen. Schick, Lischka und KK Simmons, der die Murmel in großer Bedrängnis gegen drei Münchner versenkte, ermöglichten den 46:47-Anschluss. Rund vier Minuten vor dem Spielabschnittsende glich Jo per Freiwurf aus. Danach übernahm jedoch Bayern das Ruder und setzte sich über die Stationen 49:48, 52:48 und 55:50 wieder leicht ab. Gegic setzte kurz vor dem Schluss jenseits des Perimeters zum Distanzwurf an, passte die Murmel dann in der Luft jedoch zu Nemanja Markovic weiter, der unterm Korb zu einfachen Punkten kam. Mit 52:60 ging es in die letzten zehn Minuten.

 

Wurfpech, mangelnde Reboundkontrolle und müder werdende Beine führten dazu, dass die BasketBären nun den Zugriff aufs Spiel verloren. Krause verkürzte nach drei Minuten nochmals auf 58:66. Zähler von Markovic schraubten die Distanz im Gegenzug jedoch in den zweistelligen Bereich. Simmons erzielte per Dreier „ins Gesicht“ des deutlich größeren Jallows noch das 63:73. Auch das defensive Engagement stimmte in den Schlussminuten. Alleine erfolgreiche Abschlüsse am gegnerischen Brett wurden zur Mangelware. Erst drei Minuten später gelang Simmons der nächste Korberfolg aus dem Feld (65:76, 2:08 Minuten). Für eine Aufholjagd war es nun jedoch zu spät. Ein Layup Simon Kutzschmars markierte den 67:79-Endstand aus Sicht der Mittelhessen.

 

Rolf Scholz: „Johannes Lischka hat einen tollen Job gemacht und den fehlenden Lamar Mallory gut kompensiert. Trotzdem hoffen wir, dass Lamar bald wieder ins Geschehen eingreifen kann. Mit nun nur noch drei Spielen vor der Brust zählen weiterhin nur noch Siege.“

 

Weiter geht es am nächsten Samstag mit einer Auswärtspartie gegen Rhöndorf. Die Dragons rangieren nach einer knappen Niederlage gegen die Schlusslichter Nördlingen mit einem Sieg mehr als Lich auf dem siebten Tabellenplatz. Gleichzeitig schob sich Würzburg durch einen Punktgewinn über Frankfurt an den Mittelhessen vorbei auf Platz 8. Das letzte Heimspiel der Hauptrunde findet am Samstag (25.02., 19:30 Uhr) gegen die BG aus Karlsruhe statt.

 

Licher BasketBären: Simmons (24 Punkte, 6 Assists), Justice (7), Horstmann, Schick (9), Martin (2), Krause (11), Lischka (12, 10 Rebounds), Kutzschmar (2), Kraushaar, Strangmeyer

 

Lich, den 13.02.2017

 

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