BasketBären wollen zwei Punkte mit nach Hause bringen

BasketBären wollen zwei Punkte mit nach Hause bringen

von Licher BasketBären

Nach dem am grünen Tisch gewonnenen Heimspiel gegen Gotha wollen die Licher Basket¬Bären am kommenden Spieltag wieder einen Sieg „aus eigener Kraft“ einfahren. Leicht wird die Aufgabe nicht, steht doch am Samstagabend (18 Uhr) ein Gastspiel beim Tabellendritten, den Uni-Riesen Leipzig, an.

Aber auch die Uni-Riesen sind keinesfalls unschlagbar, wie die Licher schon im Hinspiel bewiesen – zumindest fast: In einem spannenden Spiel sahen die Hessen im Oktober schon wie die sicheren Sieger aus, doch zwei Ballverluste und vier verworfene Würfe in den letzten anderthalb Minuten sorgten dafür, dass die am Ende nervenstärkeren Leipziger triumphierten und Lich eine bittere, weil unnötige Heimniederlage erlebte. Dementsprechend ist die Motivation groß, es dieses Mal besser zu machen.

 

„Leipzig ist eine sehr gute und eingespielte Mannschaft. Sie haben ihre Schlüsselspieler aus dem Vorjahr halten können und sich gut verstärkt. Vor allem ihre ständigen Wechsel in der Verteidigung machen sie schwer zu spielen, man muss sich als Gegner immer anpassen. Offensiv sind sie ebenfalls sehr stark, jeder Spieler kann Scoren“, weiß BasketBären-Cheftrainer Igor Starcevic um die Qualitäten des Gegners. Garant dafür ist vor allem das US-Duo der Mannschaft aus der Sachsenmetropole: Mit Monyea Pratt (15 Punkte, 7 Rebounds und 5 Assists) steht ein echter Alleskönner auf dem Flügel bereit, während mit Lamar Morinia (13 Punkte, 5 Assists) ein nicht minder gefährlicher Spieler als Point Guard das Spiel lenkt.

 

Auch der Ex-Licher Ralph Schirmer gehört zu den Leistungs¬trägern der Uni-Riesen: er erzielte in der laufenden Saison über 12 Punkte und 7 Rebounds im Schnitt. Und auch die weiteren Deutschen wie Scharfschütze Kai-Uwe Kranz (48% Dreierquote bei über 100 Versuchen), Powerforward Walter Simon (im Saisonschnitt 10 Punkte, 5 Rebounds – am letzten Spieltag 18 Punkte bei einer 100%igen Trefferquote) und der 2,06 Meter große Center Richard Fröhlich sind überdurchschnittlich gute Akteure.

 

Wie man in Leipzig siegt, hat vor kurzem ausgerechnet der härteste Konkurrent der Licher BasketBären um die Playoff-Plätze vorgemacht – der Tabellenneute Tröster Breitengüßbach konnte die Uni-Riesen in eigener Halle schlagen. Dabei schienen die Messestädter bei konzentriertem, schnellen Spiel in ihrer Abwehr durchaus anfällig zu sein. Und genau hier wollen auch die Licher ansetzen. Alle Spieler der BasketBären sind gesund, lediglich Daniel Dörr plagt sich weiterhin mit einer Kapselverletzung im Handgelenk. Und auch Neuzugang Blake Young hat die Trainingswoche intensiv genutzt, um sich noch besser in das Spiel der BasketBären einzubringen. So blicken die Offiziellen aus Lich, aber auch die zahlreichen mitreisenden Fans, mit großen Erwartungen auf das Spiel in Leipzig. Und so schlecht sind die Erfahrungen der BasketBären mit Auswärtsspielen bei Spitzenteams im Osten ja nicht: kehrte man doch im Dezember mit einem Sieg beim damaligen Tabellenführer aus Sandersdorf zurück.


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