Dragons Rhöndorf-Licher BasketBären (18.02.2017, 19:00 Uhr)

Gegen Rhöndorf alles in die Waagschale werfen

 

Drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde reisen die Licher BasketBären am kommenden Samstag zu den Dragons nach Rhöndorf. Durch die Ergebnisse des letzten Wochenendes wartet auf das Team von Rolf Scholz und Lutz Mandler ein Schlüsselspiel. Lich steht derzeit auf Tabellenplatz 9 und wäre somit nicht für die Playoffs qualifiziert. Mit einem Sieg gegen Rhöndorf könnten die Wetterstädter mit dem derzeit Siebtplatzierten gleichziehen

 

Die Drachen unterlagen zuletzt knapp gegen die Schlusslichter aus Nördlingen mit 80:78. Gleichzeitig gewannen die auf Platz 11 stehenden Leipziger souverän gegen den Tabellenprimus der PS LIONS Karlsruhe. Zusammen mit Frankfurt, die noch ein Nachholspiel auszutragen haben, rückten die Sachsen somit auf zwei Zähler an die BasketBären heran.

 

Jeder Sieg in den ausstehenden Begegnungen ist pures Gold wert: Playoff-Avancen und eine möglichst gute Ausgangsposition für die PlayDowns stehen auf dem Spiel. „Wir versuchen diese Lage ins Positive umzumünzen. Mit einem Sieg gegen Rhöndorf haben wir es selbst in der Hand, uns auf einen Playoffplatz vorzukämpfen. Daraus müssen wir unsere Motivation beziehen und alles in die Waagschale werfen“, so Scholz.

 

Optimistisch stimmen dabei die Erinnerungen ans Hinspiel. Am zweiten Spieltag fuhren die gastgebenden Wetterstädter einen souveränen 94:76-Sieg gegen die Drachen ein. Für den ProA-Absteiger war dies der Auftakt für eine von Leistungsschwankungen geprägte Spielzeit. Obwohl Trainer Matthias Sonnenschein einen starken Kader ins Feld führt und regelmäßig Siege gegen Schwergewichte wie Leverkusen oder Bayern eingefahren werden konnten, blieb das Team mindestens ebenso häufig hinter den Erwartungen zurück.

 

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Adenauerstädter ist US-Power-Forward Aaron Nelson. Mit 23 Punkten und knapp 13 Rebounds gehört der 25jährige zu den besten Insidespielern der Liga. „Nelson schultert viel Verantwortung. Für ProB-Verhältnisse ist er ein echtes Kaliber und unmöglich komplett aus dem Spiel zu nehmen“, so Scholz. Dahinter ist es jedoch nur Viktor Frankl-Maus, der regelmäßig konstante Leistungen abspult. Seit 2012 in Diensten des Traditionsclubs trägt der 23jährige Aufbauspieler 13.7 Zähler und rund 7 Assists pro Partie zum Gelingen seiner Farben bei. Frankl-Maus wie auch Nelson stehen pro Spiel über 30 Minuten auf dem Parkett.

 

Eine Reihe größerer und kleinerer Blessuren erschwerte unter der Woche den Trainingsbetrieb der Licher BasketBären. Das größte Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lamar Mallory. Neben einer Schulterverletzung, die sich der US-Center gegen Karlsruhe zugezogen hatte, wurde Lamar zudem von der Grippewelle erwischt. Auch Simon Kutzschmar und KK Simmons fingen sich einen Infekt ein. Alen Pjanic fällt weiter mit Adduktorenproblemen aus, während Jeffrey Martin nach einem dermatologischen Eingriff am Wurfarm durch eine Stichwunde geschwächt ist.

 

Rolf Scholz: „Taktisch müssen wir uns auf diese Personalsorgen einstellen. Es ist schwer abzuschätzen, mit welcher Aufstellung wir ins Spiel gehen werden können. Daher arbeiteten wir unter der Woche an verschiedenen Varianten, um den heimstarken Rhöndorfern die Stirn zu bieten.“

 

Der Sprungball erfolgt Samstagabend um 19:00 Uhr. Eine Woche später findet dann das letzte Heimspiel der Hauptrunde gegen BG Karlsruhe statt.

 

Dragons Rhöndorf – Licher BasketBären

Samstag, 18.02.2017 – 19:00 Uhr

DragonDome Bad Honnef

 

Lich, den 17.02.2017

 

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