PS Karlsruhe Lions – Licher BasketBären 76:57 (41:34)

Niederlage beim Tabellenführer: Mallory scheidet nach Schulterverletzung aus

 

In einer mit harten Bandagen geführten Partie mussten sich die Licher BasketBären am Samstagabend den gastgebenden Lions aus Karlsruhe geschlagen geben. Schmerzlich vermissten die Wetterstädter in der zweiten Halbzeit Lamar Mallory, der sich im ersten Angriff nach dem Seitenwechsel verletzte und danach nicht mehr eingewechselt werden konnte.

 

Blake Justice brachte seine Farben nach Zuspiel durch Marian Schick im ersten Angriff mit 3:0 in Führung. Nach Zählern des ehemaligen Lichers Bill Borekambi und Jordan Talbert übernahmen die Fächerstädter jedoch die Führung – und sollten diese bis zum Schluss nicht mehr abgeben. Per Sprungwurf erhöhte Dino Jakolis nach vier Minuten auf 13:3. „Nach diesem verpatzten Start haben wir uns allerdings ins Spiel zurück gekämpft und blieben bis zur Halbzeit auf Tuchfühlung“, wie Trainer Rolf Scholz nach Partieende erklärt. Mit einem Dreier brachte KK Simmons die BasketBären kurz vor Ende des ersten Viertels wieder in Schlagdistanz (16:17). Erfolge von jenseits des Perimeters waren an diesem Abend jedoch Mangelware: „Gerade aus der Dreipunktedistanz, aber auch Inside, haben wir zu viele offene Versuche liegen gelassen. Das darf dir gegen den Tabellenführer natürlich nicht passieren“, so Scholz. Mit 18:22 aus Sicht der Gäste ging es ins zweite Viertel.

 

Hier entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe. Justice, der mit 13 Zählern Topscorer der Hessen werden sollte, verkürzte nach rund fünf gespielten Minuten auf 29:31. Vier Punkte von Eric Curth erhöhten den Punktepuffer im Gegenzug jedoch prompt. Lich steckte nicht auf und verkürzte wenig später nach einem Korbleger Schicks auf 31:35 (3:31 Minuten). Kurz vor dem Pausentee bestellte Mallory dann den 34:41-Halbzeitstand.

 

Es sollten die letzten Punkte des US-Centers sein. Direkt nach dem Seitenwechsel zog Lamar zum gegnerischen Korb, wurde dabei behindert und prallte mit seiner Schulter auf das Parkett der Friedrich-List-Schule. Dort blieb er zunächst liegen, bevor er schließlich ausgewechselt werden musste.Rolf Scholz: „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen, dass nach diesem Schockmoment erstmal die Luft raus war. Wenn ein Krieger wie Lamar nicht mehr weiter spielen kann, ist das kein gutes Zeichen. Karlsruhe war für diese Form der Intensität besser gewappnet, hat danach das Spiel an sich gerissen und damit demonstriert, warum sie zurecht an der Tabellenspitze stehen.“ Mallory wird die nächsten Tage vom Trainingsbetrieb aussetzen und schmerztherapeutisch behandelt.

 

Ein Dreier Jordan Talberts ließ den Vorsprung der Löwen erstmals zweistellig werden (46:34). In einer punktearmen Partie setzte sich die Mannschaft von Trainer Aleksandar Scepanovic nun sukzessive ab und führte nach einem Layup Jacob Mampuyas mit 57:40 (2:59 Minuten). Freiwürfe von Jeffrey Martin und Schick ließen den Rückstand vor Ende des dritten Spielabschnitts auf 43:57 schmelzen.

 

Doch auch im letzten Viertel verhütete eine Feldwurfquote von am Ende 30 Prozent, dass die BasketBären eine Aufholjagd starteten. Die beiden an diesem Abend effektivsten Licher Justice und Schick verkürzten zwar nach zwei gelungenen Angriffssequenzen auf 53:66 (4:58). Die routinierten Fächerstädter ließen sich davon jedoch nicht beunruhigen und kontrollierten die Partie bis zum Ende. Neben einer schwachen Quote bei Würfen aus dem Feld machte sich die Abwesenheit Mallorys besonders bei der Reboundkontrolle bemerkbar: Diesen Vergleich verloren die Bären deutlich mit 34 zu 49. Vier Freiwürfe Mampuyas meißelten schließlich den Endstand von 76:57 in die Anzeigentafel der Friedrich-List-Schule.

 

Rolf Scholz: „Gegen den Tabellenführer zu verlieren ist im Prinzip keine Schande. Durch die Linie der Unparteiischen entwickelte sich eine sehr physische Partie, in der wir uns als zu grün hinter den Ohren erwiesen. Karlsruhe stellte sich besser auf diese Linie ein und hat daher verdient gewonnen.Der Ausfall Mallorys direkt nach der Halbzeitpause hat uns zusätzlich geschwächt. Wir wünschen Lamar gute Besserung. Wie wichtig er für uns ist, muss man nicht betonen. Trotzdem fokussieren wir uns jetzt auf das nächste Heimspiel gegen Bayern München.“

 

Dieses findet am kommenden Samstag (11.02.) um 19:30 Uhr statt. Es ist zugleich das vorletzte Stelldichein auf dem Parkett der Dietrich-Bonhoeffer-Halle in der Hauptrunde.

 

Licher BasketBären: Kutzschmar (2), Kraushaar (1), Mallory (7), Amaize, Justice (13), Schick (10, 8 Rebounds), Simmons (9), Krause (3), Horstmann (4), Martin (8)

 

Lich, den 06.02.2017

 

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