Licher BasketBären – Weißenhorn Youngstars (30.01.2016, 19:30 Uhr)

Weißenhorn Youngstars nächster Bären-Gegner

                                  

Am Samstag gastieren die Youngstars aus Weißenhorn in der Dietrich Bonhoeffer-Halle. Die von Danny Jansson trainierten Schwaben warten im Jahr 2016 noch auf ihren ersten Sieg.

 

Zuletzt verlor man gegen Ehingen, Speyer und Karlsruhe. Besonders die 96:94-Niederlage gegen den Tabellenletzten aus Speyer dürfte Schmerzen verursachen, die sich eher noch verschlimmern, da man auch gegen das Spitzenduo der Pro-B-Süd jeweils am Sieg schnupperte. Ein starker Run im letzten Viertel spülte die Youngstars gegen Karlsruhe gar bis auf einen Zähler heran (Endstand 80:81). Der Tabellenprimus strauchelte, fiel aber nicht. Die Licher BasketBären dürfen sich dementsprechend auf einen hoch motivierten Gegner einstellen.

 

„Das ist Sport“, kommentiert Cheftrainer Joan Rallo die Niederlagenserie Weißenhorns. „Auch wir haben viele Spiele knapp verloren und wissen zu diesem Zeitpunkt der Saison, dass dies zu einer Negativspirale führen kann. Das ist unsere Chance, auch wenn der Druck auf beiden Seiten immens groß sein wird. Sicher bin ich mir darin, dass wir ein attraktives Spiel sehen werden.“

 

Der katalanische Coach leitet diese Prognose aus seinen Eindrücken ab, die er vom Jansson-Ensemble im Laufe der Saison gewinnen konnte. „Sie spielen einen schönen Stil, den ich sehr schätze. Jansson ist Finne, seine Philosophie beruht wie die unsere auf der Ausbildung junger Spieler. Man spürt die Einflüsse des finnischen Basketballs, der in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen hat.“

 

Vor allem das Angriffsspiel mit über 80 Punkten pro Partie gehört zu den Schlüsselkompetenzen der Youngstars, die nach drei Siegen in Serie auf Rang sieben der Tabelle stehen. Die Scoring-Last verteilt sich auf verschiedene Schultern, von denen Nils Mittmann die sowohl breitesten als auch erfahrensten haben dürfte. Mit 14 Punkten, 5.5 Rebounds und 2.3 Assists pro Abend ist der Routinier der wortwörtliche Star unter den Jungen. Mit 36 Jahren steht Mittmann noch immer mit am längsten auf dem Parkett. Nur Christopher Anderson reißt mehr Minuten (35:29), die er für 13.4 Punkte, 6.9 Assists und 5.5 Rebounds nutzt. Damit führt der 23jährige US-Point-Guard die gesamte ProB in der Kategorie „Assists pro Spiel“ an. Eingedenk seiner überschaubaren Körpergröße (170cm) lesen sich auch seine Reboundwerte fabelhaft. Alleine eine noch höhere Punkteausbeute scheitert an Andersons schwachen Quoten aus der Dreipunktdistanz und von der Freiwurflinie (20 und 59%). Mit Joschka Ferner steht dem Jansson-Team ein weiter Akteur zur Verfügung, der sich im Trikot von Kooperationspartner Ratiopharm Ulm seine ersten Sporen verdient. Zudem warnt Rallo vor einer Unterschätzung des 18jährigen Shooting Guards Marvin Omuvwie. Dieser schraubte seine Ausbeute in den letzten fünf Partien nach oben, scorte dort rund 10 Punkte im Schnitt, darunter alleine 21 im Thriller gegen Karlsruhe am letzten Spieltag. Zuvor waren es 6.3.

 

Auf Seiten der BasketBären gibt es kleinere Blessuren zu vermelden. Moritz Overdick laboriert an einem Schleimbeutel am Ellebogen, wird trotz derzeitiger Bandage am Samstag jedoch spielen können. Lamar Mallory verletzte sich im Spiel gegen Ehingen am Fuß. Über seine Spielfähigkeit kann erst im Laufe der Woche entschieden werden. Viktor „Urgestein“ Klassen will nach seinem Comeback auf der Bank auch aufs Spielfeld zurückkehren. Ist sein Arm aufgrund einer Nervenverletzung noch lädiert, möchte Viktor dem Team einige Minuten Entlastung in der Defensive verleihen.

 

Von den sechs noch auszurichtenden Hauptrundenpartien werden satte vier in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle ausgetragen. Neben Weißenhorn am kommenden Samstag gastieren des weiteren Saarlouis (13.02.), Dresden (20.02.) und Speyer (05.03.) noch in der Wetterstadt.

 

Licher BasketBären – Weißenhorn Youngstars

Samstag, 30.01.2016 – 19:30 Uhr

Dietrich-Bonhoeffer-Halle Lich

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